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„22 Stunden, endlose Kilometer, egal ob Regen oder Sonnenschein, egal ob Tag oder Nacht …!“ so wird der Ironscout beschrieben, und wir, die Pfadfinderinnen und Pfadfinder vom Stamm Detmold, haben dieses Jahr an der Ausrichtung mitgewirkt.

22 Stunden haben die Teams Zeit, verschiedene Stationen anzulaufen und dort mit dem Erfüllen verschiedenster Aufgaben und Spielen möglichst viele Punkte zu sammeln. Dabei laufen die besten Teams bis zu über 90 Kilometer. Ein Wettkampf für stahlharte Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Aber auch als Stationsteam blickte man rund um die Uhr anstrengenden Stunden ins Auge. Dieses Spektakel fand dieses Jahr mit circa 960 Teilnehmern im Kreis Büren statt.

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Wir, vom Stamm Detmold, haben dieses Jahr mit den anderen Stämmen aus dem Bezirk Paderborn den Ironscout ausgerichtet. Ob wir im Kernteam der Veranstaltung schon zwei Jahre zuvor mit der Planung der Anmeldungen bis hin zur Logistik von mehreren Tonnen Zeltmaterial begonnen oder als Helferinnen und Helfer geholfen haben, die Autos einzuweisen, mitten in der Nacht bei Regen Zelte aufzubauen, Feuerholz zu sägen und sich um das Kochen zu kümmern - es war für alle ein anstrengendes und schlafloses langes Wochenende. Trotzdem hatten wir viel Freude bei der Arbeit und sind stolz darauf, was wir mit dem Bezirk auf die Beine gestellt haben.

Wir freuen uns bereits auf den nächsten Ironscout - diesmal als Teilnehmer.

Wer mehr vom Ironscout sehen will, kann dies auf der offiziellen Website Ironscout2022.de tun. Dort findet man eine große Bildergalerie und unter anderem auch das Regelwerk.

Moritz Schmitz für den Stamm Detmold

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In diesem Sommerlager waren die Juffis und die Wölflinge zusammen in Rüthen.

Als wir angekommen sind haben wir gemeinsam die Zelte aufgebaut. Anschließend gab es selbstgebackenen Kuchen, welcher uns sehr gut geschmeckt hat. Vielen Dank an alle Bäcker*innen! Danach haben wir gespielt zum Beispiel Fußball, Wickingerschach oder wir haben den Zeltplatz erkundet. Abends haben wir am Lagerfeuer gesessen und tolle Lieder gesungen. Dazu hat ein Leiter Gitarre gespielt. Dann ging es ab ins Zelt.

In den nächsten Tagen haben wir tolle Sachen unternommen, zum Beispiel wurden wir von den Leitern in Gruppen eingeteilt. In den Gruppen haben wir Fahnenmaste gebaut und Fahnen besprüht, alles zu dem Thema Olympiade. Nachdem wir die Spiele erfolgreich gemeistert haben, haben unsere Leiter Gutscheine für unseren Kiosk ausgeteilt. Außerdem haben wir eine Nachtwanderung gemacht, wobei wir eine kurze Strecke ohne Fackeln alleine durch den Wald gehen durften. In unseren Gruppen haben wir verschiedene Spiele gemeistert. Das hat uns sehr viel Spaß gemacht.

Wie jedes Jahr haben wir ein Bergfest gefeiert. Das ist der Tag an dem wir die Mitte des Lagers feiern. Dabei haben wir leckeres Essen gegessen, Sackhüpfen gespielt und auf der selbstgebauten Bühne ein Theatersstück vorgespielt. Auch in den letzten Tagen haben wir viele tolle Sachen unternommen.

Carlotta und Franzi

Dieses Jahr fand das Sommerlager für uns als Rover-Bezirks-Sola und somit etwas anders als gewohnt statt. Doch obwohl wir die Rover aus Lemgo, Schloss Neuhaus, Gütersloh und Bielefeld teilweise noch nicht kannten, war die Vorfreude kein bisschen geringer als sonst.

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Wir freuten uns schon riesig darauf neue Pfadfinderinnen und Pfadfinder kennenzulernen und gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen.Das Kennenlernen fand dann schon am Mittwochabend mit einem gemeinsamen Besuch auf Libori statt. Anschließend haben wir im Gemeindehaus Sankt Meinolf in Paderborn übernachtet.Von dort aus ging es dann am Donnerstag mit der Bahn per 9-Euro-Ticket nach Ratzeburg in Schleswig-Holstein. Die Zugfahrt war natürlich, wie das halt so ist mit ein paar Komplikationen verbunden, hat aber im Großen und Ganzen erstaunlich gut funktioniert.

 

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Das Programm während des Lagers konnten wir größtenteils frei gestalten.Somit haben wir unteranderem einen Tagesausflug nach Hamburg unternommen. Einen anderen Tag haben wir am Ratzeburger See mit schwimmen, Kanu fahren und Karten spielen verbracht.

 

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Auch Aufgaben wie Kochen oder Einkaufen übernahmen wir selber, wobei wir aber immer auf die volle Unterstützung unserer Leiter zählen konnten.Natürlich durfte aber auch das bei uns sehr beliebte Bergfest nicht fehlen, wobei das Pizza backen im Pizzaofen ein besonderes Highlight darstellte. Besonders viel Spaß hat uns auch der Besuch der Karl-May-Festspiele in Bad Segeberg bereitet, der von unseren Leitern als Überraschung eingeplant wurden.

 

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Allerdings blieb leider auch ein kleiner Schockmoment nicht aus. Als wir aus Bad Segeberg in unserer Lager zurückkehrten, bot uns ein Anblick den wir alle vorher noch nie gesehen hatten. Unsere neue Jurte lag als ein einziger nasser Chaoshaufen auf dem Platz. Gleich im ersten Einsatz ist die Jurte bei einem unangekündigten Sturm zusammengebrochen. Wohlbemerkt lag dies allerdings nicht an mangelnder Aufbaukompetenz unsererseits sondern daran, dass es uns aufgrund von Beton im Boden nicht möglich war die Heringe an Rückseite tiefgenug einzuschlagen. Doch wir hatten Glück im Unglück und unser neues Zelt blieb vollkommen unbeschadet. Ab dann nahmen wir die Sache mit Humor und da natürlich alle mit anpackten, war die Jurte auch schnell wieder aufgebaut.

 

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Nachdem am letzten Tag alle Zelte abgebaut und alles Gepäck verstaut wurde, ging es schließlich für uns nach wunderbaren 10 Tagen, in denen wir gemeinsam viel unternommen, erlebt und gelacht haben am Samstagvormittag wieder mit der Bahn zurück nach Detmold. Jetzt freuen wir uns bereits auf ein Wiedersehen anhand eines Fotoabends, auf dem wir uns gemeinsam die Fotos vom Rover-Bezirks-Sola anschauen möchten. Zu guter letzt möchte ich mich nun auf diesem Weg noch einmal bei einigen Personen besonders bedanken.

 

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die DPSG Sankt Meinolf, die uns ihre Jugendräume zum übernachten zur Verfügung gestellt hat.Desweiteren ein herzliches Dankeschön an das Kinderheim Sankt Elisabeth, das uns die Kanus ausgeliehen hat.Ebenfalls bedanke ich mich bei der Bundesregierung, die uns durch das 9-Euro-Ticket vielfältige Möglichkeiten eröffnet und somit einige Programmpunkte wie den Ausflug nach Hamburg, die Wanderung an die Ostsee oder den Besuch der Karl-May-Festspiele indirekt ermöglicht hat.Ein weiteres Dankeschön geht an die Bäckerei Knaack und ins besonders an die außerordentlich freundliche und engagierte Bäckereifachverkäuferin, die uns mit vollem Einsatz täglich mit Brötchen und Brot versorgt hat und bei der wir uns schon nach dem ersten Einkauf wie ein Stammkunde behandelt gefühlt haben. So hat uns das Einkaufen immer besonders viel Spaß gemacht.Mein größter Dank aber gilt unseren Leiterinnen und Leitern die für uns das Sommerlager organisiert und geplant haben, dafür gesorgt haben, dass wir alle immer großen Spaß am Sommerlager hatten, uns jeder Zeit unterstützt haben und das Lager somit überhaupt erst möglich gemacht haben und uns dadurch eine unvergessliche Zeit geschenkt haben. Vielen Dank dafür!!!

 

Viele Grüße und Gut Pfad,Charlotte